Auf einen Blick

Wir, die Jungen Freien Wähler, stehen für unabhängige und sachorientierte Politik. Für uns stehen die Menschen und keine Ideologie im Mittelpunkt unseres Handelns. Unser Menschenbild folgt dem mündigen, selbstverantwortlichen und aufgeklärten Bürger.

Unser Selbstverständnis

Wir setzen uns für mehr Basisdemokratie und parteiübergreifende Politik im Sinne des Allgemeinwohls ein. Wir sind eine Organisation der politischen Mitte und treten gegen jede Form des politischen und religiösen Extremismus ein.

Politik für die junge Generation

Politik fängt dort an, wo das gesellschaftliche Zusammenleben beginnt: In den Städten und Gemeinden. Globalisierung und eine immer komplexer werdende Welt verlangen aber heute mehr denn je Handlungsfähigkeit auf Bundes- und Europaebene. Doch hier dürfen nur die tatsächlich großen Entscheidungen getroffen werden ohne die Selbstbestimmung der Bürger vor Ort in den Regionen Deutschlands und Europas anzutasten. Politik braucht hier die Legitimation durch bürgernahe Entscheidungen. Eine starke Demokratie mit umfassenden Beteiligungsmöglichkeiten darf deshalb nicht schon mit dem Wahlrecht enden.

Wir wollen eine selbstbewusste und politisch aktive junge Generation fördern, die ihr Schicksal selbst gestaltet und sich Entwicklungen entgegenstellt, die zu Lasten der eigenen Freiheit, Mündigkeit und Zukunft gehen.

Würzburger Manifest

Vor dem Hintergrund dieser Zielsetzungen haben die Jungen Freien Wähler am 07.01.2017 in Würzburg folgende Grundsätze beschlossen:

  • Wir setzen uns für mehr Demokratie von unten ein. Wesentliche Entscheidungen müssen die Bürger direkt treffen können.
  • Wir verstehen uns als Bewegung für Freiheit und Bürgerrechte. Neue Gesetze dürfen Bürger in ihrer Lebensgestaltung nicht weiter einschränken. Sicherheit und Kontrolle darf unsere Freiheit nicht weiter einschränken.
  • Wir stehen für Bürokratieabbau und fordern volle Transparenz staatlichen Handelns. Nicht der Bürger, sondern der Staat muss gläsern werden.
  • Wir sehen die Familie als Rückgrat unserer Gesellschaft, wobei der Begriff der Familie nicht von Seiten des Staates vorgegeben werden darf, sondern sich an den von den Menschen in freier Entscheidung eingegangenen Lebensformen stets neu orientieren muss.
  • Wir fordern gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land, um den demographischen Wandel abzumildern und den Menschen in allen Regionen höchste Lebensqualität zu ermöglichen.
  • Wir stehen zum Eigentum und zum Prinzip der Selbstverantwortung und Selbstbestimmtheit eines jeden Bürgers.
  • Wir setzen uns für eine Stärkung des Bildungsstandorts Deutschlands ein, denn unser Wohlstand beruht im Land der Dichter und Denker seit jeher vor allem auf der Ressource Bildung. Zugang zu bester Bildung für jeden schafft die notwendige Chancengleichheit in der Gesellschaft und ist zudem Voraussetzung für ein Leben in voller Selbstbestimmtheit und Aufgeklärtheit.
  • Wir fordern eine soziale Marktwirtschaft, die freies Unternehmertum und fairen Wettbewerb wieder ernst nimmt und zugleich ein soziales Auffangnetz bietet, das jedem Bürger ein Leben in Würde und gesellschaftliche Teilhabe garantieren kann.
  • Wir setzen uns für Daseinsvorsorge in öffentlicher Hand ein. Dienstleistungen, die heute und in Zukunft Voraussetzung für unsere Lebensgrundlage und das gesellschaftliche Zusammenleben sind, müssen zu jederzeit und ohne Einschränkungen vom Gemeinwesen erbracht werden können.
  • Wir stehen zum Friedensprojekt Europa und zur europäischen Integration. Künftige EU-Reformen müssen aber dazu führen, dass sich Europa auf die großen Herausforderungen der Zeit konzentriert und dabei die Selbstbestimmung der Bürger in ihren Regionen gestärkt wird.